01. Dezember 2015 | Gesundheit, Neuigkeiten

Jetzt bewiesen: Schlafqualität zum Montag am schlechtesten

Jetzt bewiesen: Schlafqualität zum Montag am schlechtesten

Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass wir in der Nacht von Sonntag auf Montag am schlechtesten schlafen – und das ist auch kein Wunder. (Bildquelle: © VadimGuzhva – Fotolia.com)

Das Wochenende sollte eigentlich der seelischen und körperlichen Regeneration dienen. Man sollte sich von der anstrengenden und stressigen Arbeitswoche erholen, sodass man ab Montag wieder volle Leistung auf der Arbeit, in der Uni, in der Schule oder sonst wo bringen kann, wo sie benötigt wird.

Wenn man sich allerdings die Realität anschaut, erhält man ein ganz anderes Bild. Wer häufig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reist, der blickt vor allem an Montagen in schlecht gelaunte Gesichter. Einige Menschen lassen sich nicht einmal davon abhalten, jeden Montag in den sozialen Medien kundzutun, wie sehr sie den Montag hassen.

Dieses Phänomen ist Forschern nicht unbekannt. Es ist statistisch bewiesen, dass an Montagen die häufigsten Krankschreibungen auf der Arbeit eintrudeln. Außerdem hat eine aktuelle Studie gezeigt, dass die Menschen in Deutschland in der Nacht von Sonntag auf Montag den schlechtesten Schlaf haben.

Warum ist das so? Sollte das Wochenende nicht dafür sorgen, dass Menschen glücklich sind und deshalb tief und fest schlafen können? 

Wieso schlafen wir in der Nacht von Sonntag auf Montag so schlecht?

Es ist eigentlich gar nicht so verwunderlich, dass wir in der Nacht von Sonntag auf Montag im Vergleich zu anderen Wochentagen die schlechteste Schlafqualität haben. Der Hauptgrund: Die meisten Menschen schlafen sonntags deutlich länger als an anderen Wochentagen. Dennoch gehen sie am Abend zur gewohnten Uhrzeit ins Bett. Auf diese Weise läuft der Biorhythmus aus dem Ruder und man kann noch nicht einschlafen, obwohl man es normalerweise tun würde. Experten sprechen davon, dass in solchen Situationen noch nicht genug Schlafdruck aufgebaut wurde.

Des Weiteren machen sich sehr viele Menschen selbst Druck. Sie liegen sonntags im Bett und spielen bereits die kommende Woche im Kopf durch. Sie denken daran, welche Anstrengungen und Probleme auf sie zukommen – auch das hält natürlich vom Schlaf ab.

Wie viel Schlaf ist normal?

Man kann grundsätzlich keine Aussage darüber treffen, wie viel Schlaf gesund oder normal ist. Jeder Mensch benötigt ein anderes Schlafpensum. Dieses hängt von verschiedensten Faktoren, wie beispielsweise der Genetik, dem sozialen Umfeld und dem Lebensstil (Bewegungspensum, Ernährung, Rauchen & Trinken usw.) ab. Im Durchschnitt schlafen die Deutschen übrigens täglich 7 Stunden und 15 Minuten.

Wir sind der Meinung, dass ein Schlafpensum zwischen sechs und acht Stunden täglich ideal ist. Jedoch muss jeder selbst herausfinden, wie viel Schlaf ihm gut tut. Eins können wir allerdings versprechen: Zu viel Schlaf ist genauso gesundheitsschädlich und einschläfernd wie zu wenig Schlaf.

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