23. Februar 2016 | Gesundheit, Neuigkeiten

Warum 2016 das Jahr des Heuschnupfens werden könnte

Die Birke ist für Allergiker eine der verheerendsten Pflanzenarten. (Bildquelle: © Scisetti Alfio – Fotolia.com)

Der Winter ist normalerweise eine Jahreszeit, auf die sich Allergiker, die unter Heuschnupfen leiden, freuen. Die problematischen Pflanzen blühen in dieser Jahreszeit nämlich nicht und es fliegen keine Unmengen von Pollen durch die Luft.

In diesem Jahr hat der Pollenflug allerdings deutlich früher als sonst begonnen: Aufgrund der ersten beiden sehr milden Monate, machen bestimmte Pollenarten das Leben von Allergikern bereits jetzt zur Hölle. Beispiele dafür sind Erlen– und Haselpollen – tränende Augen und laufende Nasen sind die Folgen bei rund 15% aller Deutschen.

Mit Hasel und Erle ist natürlich noch lange nicht Schluss – in wenigen Wochen folgt bereits die Birke, die für viele Allergiker besonders lästig ist.

Wieso 2016 auch ansonsten ein sehr unangenehmes Jahr für Heuschnupfenpatienten wird, erfahrt Ihr im folgenden Artikel. 

Klimaveränderungen verlängern Pollensaison

In den letzten Jahren sind die Winter in Deutschland immer wärmer geworden. Diese Klimaveränderung sorgt dafür, dass die Pollensaison immer früher beginnt und zusätzlich einige Tage länger andauert. Im Jahr 2016 ist das nicht anders. Bereits im Februar fliegen die bereits erwähnen Hasel- und Erlenpollen quer durch das Land. Die schlimmsten Monate für Allergiker beginnen ab sofort.

Umweltbedingungen begünstigen Pflanzenwachstum

Es gibt zahlreiche Umweltbedingungen, die sich stetig im Wandel befinden. Dazu zählt nicht nur die Temperatur, sondern beispielsweise auch die Konzentration von Kohlenstoffdioxid in der Luft oder die Luftverschmutzung.

Kohlenstoffdioxid ist der Treibstoff der Photosynthese, die wiederum für das Wachstum von Pflanzen und Bäumen verantwortlich ist. Je höher die Konzentration von Kohlenstoffdioxid ist, desto mehr Photosynthese können Pflanzen betreiben und desto mehr Pollen werden infolgedessen produziert.

Des Weiteren befinden sich in der Luft aufgrund von Verschmutzungen bestimme Substanzen, die sich an die Pollen anheften und die Reaktion unseres Immunsystems noch weiter verstärken können. Die Rede ist hierbei von Stickoxiden und Ozon.

Was kann man gegen Heuschnupfen tun?

Wer unter Heuschnupfen leidet, der sollte nicht den Helden spielen und entsprechende Medikamente einnehmen, die die Symptome deutlich abschwächen können. Wenn man nicht weiß, welche Medikamente man einnehmen muss, sollte man einen Termin mit dem Hausarzt ausmachen und sich beraten bzw. testen lassen.

Hinweis: Dieser Artikel basiert hauptsächlich auf einem Beitrag von Welt.de.

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