04. Dezember 2015 | Lifestyle

Früh aufstehen: Die besten Tipps für Frühaufsteher

Früh aufstehen und gute Laune haben – für viele Morgenmuffel ein Ding der Unmöglichkeit. (Bildquelle: © Dan Race – Fotolia.com)

Früh aufstehen am Morgen hat viele Vorteile: Man hat länger etwas vom Tag, erledigt mehr Aufgaben und kann sich eventuell sogar zum Frühsport aufraffen. Wirklich effektiv ist man allerdings nur, wenn man nach dem frühen Aufstehen auch tatsächlich wach und bereit ist, etwas zu leisten.

Genau hier liegt bei den meisten Menschen das Problem. Sie möchten abends lange wach bleiben, morgens allerdings auch früh aufstehen. Diese beiden Vorhaben sind nicht miteinander kombinierbar – es sei denn, man benötigt nur extrem wenig Schlaf.

Heute möchten wir Euch einige Tipps an die Hand geben, wie Ihr es endlich schafft, morgens früh aufzustehen. 

Grundvoraussetzung: Genügend Schlaf

Früh aufstehen ist die eine Sache – ausgeschlafen sein die andere. Wer dauerhaft zum Frühaufsteher mutieren möchte, der muss sich angewöhnen, abends entsprechend früh schlafen zu gehen.

An dieser Stelle muss man selbst herausfinden, wie viel Schlaf man benötigt, um die Strapazen des nächsten Tages mit Bravour zu meistern und gleichzeitig bis zum nächsten Abend durchzuhalten.

Wir fahren mit einer Schlafdauer von sechs bis acht Stunden recht gut. Der durchschnittliche Mensch schläft übrigens jede Nacht sieben Stunden und 15 Minuten. Diese Zahlen beziehen sich natürlich auf den Normalfall. Im Falle einer Krankheit kann es sein, dass man etwas mehr Schlaf benötigt, um fit zu sein.

To-Do-Liste für den nächsten Tag anfertigen

Ganz gleich, ob man sehr früh oder sehr spät aufsteht: Am Abend zuvor sollte man eine Art To-Do-Liste für den nächsten Tag anfertigen und sich bewusst werden, was man am Folgetag zu erledigen hat. Warum?

Beim früh aufstehen hat man diese Liste immer noch im Kopf und kann somit hochmotiviert in den Tag starten. Man weiß, was man zu erledigen hat und möchte diese Liste schnellstmöglich abarbeiten.

Wenn man zuvor keine Liste erstellt hat, findet man auch keine Motivation aufzustehen.

Art des Weckens spielt eine wichtige Rolle

Natürlich kann man sich am Abend einen oder mehrere Wecker stellen und diese zu einer bestimmten Uhrzeit lospoltern lassen. Man kann sie auch im Raum verteilen, sodass man gezwungen wird, aufzustehen. Diese Art des Weckens ist zwar effektiv, schwängert den Organismus allerdings direkt mit Unmengen an Stresshormonen.

Aus diesem Grund sollte man sich nach sanften Alternativen umschauen. Wer es günstig haben möchte, der sucht sich einfach einen sanften Klingelton, wer etwas mehr Geld investieren kann und möchte, der besorgt sich einen Lichtwecker, der den Raum ganz langsam erhellt und mit einem sanften Vogelgezwitscher füllt. Auf diese Weise wacht man auf, wie die Natur es eigentlich vorgesehen hat.

Die Kombination aus Schlummer-Funktion und ständigem Einschlafen macht uns übrigens komplett fertig. Man sollte daher darauf verzichten, diese Funktion zu nutzen und sich noch einmal umzudrehen.

Frische Luft ist ein Muss

Wer früh aufstehen möchte, der sollte direkt die Fenster aufreißen und die frische Morgenluft hereinlassen. Wenn die Fenster geschlossen bleiben und man sich erst einmal einige Zeit in der verbrauchten Luft der Nacht aufhält, wird man nur wieder müde und verliert jegliche Motivation.

Hinzu kommt, dass die frische Morgenluft meist etwas kühler ist und somit die perfekte Hilfe beim früh aufstehen darstellt.

Es werde Licht!

Mit Licht verhält es sich ähnlich: Wenn der Organismus dem Licht ausgesetzt wird, produziert er Hormone, die uns wach machen. Nach dem Aufstehen sollte man die Fenster daher direkt öffnen und die Rollläden hochkurbeln. Auf diese Weise strömen frische Luft und Licht gleichzeitig in die Wohnung.

Kreislauf in Schwung bringen

Wenn der Wecker in den frühen Morgenstunden klingelt, dann ist der Geist zwar vielleicht wach – der Körper ist es aber noch lange nicht.

Aus diesem Grund sollte man sich ein bisschen bewegen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Was man dafür tut, ist relativ unwichtig. Seilspringen, Fahrradfahren, Joggen oder einfach nur tanzen – Hauptsache man bewegt sich überhaupt.

Sport in den eigenen vier Wänden empfiehlt sich für Anfänger des frühen Aufstehens am ehesten, da der innere Schweinehund bereits zuvor leiden musste. Richtiger Frühsport eignet sich daher eher für diejenigen Personen, die bereits problemlos früh aufstehen können.

Eine kühle Dusche nehmen

Viele Menschen benötigen eine kühle Dusche, um morgens richtig wach zu werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob man um 5 Uhr morgens oder um 11 Uhr am Vormittag aufsteht. Man fühlt sich direkt deutlich frischer und kann unter Menschen gehen.

Morgens möchte der Körper hydriert werden

Zwar verfügt der Körper über zahlreiche Mechanismen, die den Wasserverbrauch während der Nacht auf ein Minimum beschränken, dennoch trocknet er teilweise aus.

Es ist morgens daher ungemein wichtig, dass der Körper wieder hydriert wird. Die Profis trinken gleich nach dem Aufstehen einen ganzen Liter Wasser mit einem Schuss Zitrone oder Limette. Einen Liter schaffen allerdings die wenigsten Menschen. Hier gilt: Je mehr man schafft, desto besser.

Durch die Flüssigkeit wird der Stoffwechsel angeregt und das Blut kann wieder richtig zirkulieren.

Der Organismus benötigt Energie und Vitamine

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages, da der Körper hier mit der Energie für den Tag versorgt wird. Im Idealfall wird er mit Ballaststoffen, langkettigen Kohlenhydraten, Eiweißen, Vitaminen und Mineralstoffen gefüttert. Magerquark und Haferflocken sind dabei äußerst empfehlenswert, auch wenn sie nicht jedem schmecken. An dieser Stelle möchten wir übrigens auf unseren Artikel Abnehmen mit Quark hinweisen.

Es bekommt allerdings nicht jeder feste Nahrung am frühen Morgen herunter. In solchen Fällen empfehlen sich Smoothies, die sowohl Energie als auch viele Vitamine enthalten. Alternativ kann man es mit Müsli und viel Milch versuchen.

Optional: Kaffee!

Manche Menschen sind wahre Kaffee-Junkies, andere mögen die braune Kaffeebohne überhaupt nicht. Für uns gehören ein bis zwei Tassen am Morgen einfach dazu – vor allem, wenn wir früh aufstehen. Durch das enthaltene Koffein erhält man einen zusätzlichen Motivationsschub und die Lust, etwas zu bewegen.

Fazit: Früh aufstehen muss gelernt sein

Wer früh aufstehen möchte, der sollte sich die obigen Tipps zwar zu Herzen nehmen, muss aber immer noch seinen eigenen Weg finden – denn jeder Mensch tickt anders. Ein Großteil der hier vorgestellten Methoden funktioniert zwar bei den meisten Menschen, jedoch längst nicht bei allen.

In gewisser Weise muss man seinen Körper außerdem konditionieren. Früh aufstehen ist eine Gewohnheitssache, an die sich der Organismus langsam gewöhnen muss. Ihr solltet daher nicht verzagen, wenn es nicht auf Anhieb funktioniert.

Ihr habt noch weitere Tipps für einen frühen Start in den Tag? Dann ab in die Kommentare damit!

(Visited 723 times, 1 visits today)

Dir hat der Artikel gefallen? Teil ihn mit Deinen Freunden!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.